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Kambodscha: EIB investiert 51 Millionen Euro in bessere ländliche Infrastruktur und wirtschaftliche Chancen für 200 000 Familien


Summary

In Kambodscha profitieren bald bis zu 200 000 Familien in ländlichen Gebieten von einem ganzjährig zuverlässigen und sicheren Straßennetz, einer verbesserten ländlichen Infrastruktur und einer besseren Lebensmittelversorgung. Zu verdanken ist dies einem Kredit der EIB von 51 Millionen Euro für das Projekt „Sustainable Assets for Agriculture Markets, Business and Trade“ (SAAMBAT).


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  • EIB steuert Kredit von 51 Millionen Euro zum Projekt „Sustainable Assets for Agriculture Markets, Business and Trade“ (SAAMBAT) in Kambodscha bei
  • EIB investiert über SAAMBAT in Straßen in ländlichen Gebieten und eine bessere landesweite Anbindung, die Resilienz gegen Naturgefahren und die Bewältigung saisonaler Lebensmittelknappheit
  • SAAMBAT verbessert die Lebensbedingungen von 200 000 Familien auf dem Land und schafft 4 500 Arbeitsplätze mit Schwerpunkt auf Jugendlichen sowie 500 neue KMU in ganz Kambodscha

In Kambodscha profitieren bald bis zu 200 000 Familien in ländlichen Gebieten von einem ganzjährig zuverlässigen und sicheren Straßennetz, einer verbesserten ländlichen Infrastruktur und einer besseren Lebensmittelversorgung. Zu verdanken ist dies einem Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB) von 51 Millionen Euro für das Projekt „Sustainable Assets for Agriculture Markets, Business and Trade“ (SAAMBAT).

SAAMBAT ist ein mit 125 Millionen US-Dollar ausgestattetes Projekt zur ländlichen Entwicklung. Es geht auf eine Partnerschaft zwischen dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der EIB und der kambodschanischen Regierung zurück. Der Startschuss fiel am 3. Februar 2020 in Phnom Penh.

Zu den Zielen von SAAMBAT gehören bessere Straßen, eine höhere Verkehrssicherheit, eine größere Widerstandsfähigkeit gegen Naturgefahren sowie der Bau weiterer ländlicher Infrastruktur, die für Kambodscha wichtig ist, wie etwa lokale Märkte. In dem Land leiden jährlich zwei Drittel aller ländlichen Haushalte wegen der unterentwickelten Infrastruktur saisonal unter Lebensmittelknappheit. Das Projekt wird auch bis zu 4 500 Arbeitsplätze und 500 neue KMU schaffen und 25 000 Menschen in der Nutzung digitaler Technologien ausbilden. Das soll ihnen helfen, ihre Geschäfte besser zu führen und mehr Handel zu treiben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuen Geschäfts- und Beschäftigungschancen für junge Menschen auf dem Land.

EIB-Vizepräsident Andrew McDowell: „Als Bank der Europäischen Union freut sich die EIB besonders darüber, SAAMBAT zu unterstützen und einen direkten Beitrag zu einer besseren Lebensqualität der Menschen in ländlichen Gebieten Kambodschas zu leisten. Die Partnerschaft mit der kambodschanischen Regierung und dem IFAD ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die internationale Zusammenarbeit spürbare Veränderungen in ländlichen Gemeinden bewirken kann. Die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen des SAAMBAT-Projekts werden Arbeitsplätze schaffen und die Resilienz erhöhen, die Armut verringern und Dorfgemeinschaften vor nachteiligen sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen schützen.“

Kaushik Barua, IFAD Country Director, Kambodscha: „Mit diesem Projekt konzentrieren wir uns auf den Aufbau einer nachhaltigen ländlichen Infrastruktur wie Straßen und Marktplätze, von der alle profitieren. Wir bauen Kompetenzen auf und bringen die Menschen auf dem Land, vor allem junge Menschen, mit relevanten Fähigkeiten und Technologien in Berührung. Wir danken unseren nationalen Partnern, darunter dem Wirtschafts- und Finanzministerium, dem Ministerium für ländliche Entwicklung sowie den ländlichen Gemeinden und den jungen Menschen, die dem IFAD ihre Ideen und ihr Feedback mitgeteilt haben. Und natürlich danken wir der Europäischen Investitionsbank dafür, dass sie in diese Partnerschaft mit dem IFAD investiert hat.“

Luca Lazzaroli, Direktor mit Generalvollmacht und Stellvertretender Leiter der Direktion Operationen der EIB: „Das SAAMBAT-Projekt unterstreicht das Engagement der Europäischen Investitionsbank und der Europäischen Union für eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung Kambodschas. Mit diesem Projekt investiert die EIB innerhalb von nur zwei Jahren mehr als 140 Millionen Euro in Kambodscha. Sie verbessert die Wasserversorgung und die Verkehrsnetze ebenso wie die Lebensqualität von Millionen Menschen in Kambodscha. Die EIB freut sich auf die Ausweitung dieser Zusammenarbeit.“

Das SAAMBAT-Projekt wird aus einem Kredit von 53,3 Millionen US-Dollar und einem Zuschuss von 1,2 Millionen US-Dollar des IFAD, einem Kredit von 51 Millionen Euro der EIB und einem Beitrag von 12,41 Millionen US-Dollar von der kambodschanischen Regierung finanziert.

Die EIB in Asien:

Seit 25 Jahren unterstützt die EIB die wirtschaftliche Entwicklung in Asien und im pazifischen Raum. Die Projekte reichen von der Verkürzung der Reisezeiten für die Menschen in Bangalore durch eine neue U-Bahn-Linie bis hin zur Bereitstellung preisgünstiger und sauberer Energie im Westen Nepals.

In Asien legt die EIB den Schwerpunkt auf Klimaschutz in allen Sektoren. Über unsere Finanzierungen können wir weitere Mittel mobilisieren, die zur Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 erforderlich sind. Wir bemühen uns auch darum, den Aspekt der Geschlechtergleichstellung in unsere Projekte einzubeziehen. Frauen, Männer, Mädchen und Jungen sollen gleichermaßen und gerecht profitieren.

Der IFAD:

Der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung investiert in die Landbevölkerung und versetzt sie besser in die Lage, die Armut zu verringern, die Ernährungssicherheit zu erhöhen, ihre Ernährung zu verbessern und ihre Resilienz zu stärken. Seit 1978 hat der IFAD Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen von insgesamt 22,4 Milliarden US-Dollar für Projekte vergeben, die rund 512 Millionen Menschen zugutegekommen sind. Der IFAD ist ein internationales Finanzierungsinstitut und eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom, spezialisiert auf Landwirtschaft und Ernährung.