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Montenegro: Erstes EIB-Darlehen für Bildungsprojekte


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Die EIB hat heute ihr erstes Darlehen für ein Bildungsprojekt in Montenegro bekannt gegeben. Die Mittel tragen dazu bei, das Schulsystem des Landes zu modernisieren. Mit dem Kredit setzt die Bank ihre Unterstützung des Bildungswesens im Westbalkan fort.


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[Erstes EIB-Darlehen für Bildungsprojekte in Montenegro]


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[Die EIB hat heute ihr erstes Darlehen für ein Bildungsprojekt in Montenegro bekannt gegeben. Die Mittel tragen dazu bei, das Schulsystem des Landes zu modernisieren. Mit dem Kredit setzt die Bank ihre Unterstützung des Bildungswesens im Westbalkan fort.]


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Montenegro: Erstes EIB-Darlehen für Bildungsprojekte


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Die EIB hat heute ihr erstes Darlehen für ein Bildungsprojekt in Montenegro bekannt gegeben. Die Mittel tragen dazu bei, das Schulsystem des Landes zu modernisieren. Mit dem Kredit setzt die Bank ihre Unterstützung des Bildungswesens im Westbalkan fort.


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Content

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  • Darlehen von 18 Millionen Euro für den Bau und die Renovierung von Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten in der Hauptstadt Podgorica und in neun weiteren Städten in Montenegro
  • Fokus vor allem auf Erhöhung der Schulkapazität des Landes mit zusätzlichen 2 070 Plätzen
  • Starker Beschäftigungseffekt mit rund 530 neu geschaffenen Vollzeitstellen, überwiegend für Lehrkräfte
  • Erstes EIB-Projekt im montenegrinischen Bildungssektor, bezuschusst durch die Resilienzinitiative

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute ihr erstes Darlehen für ein Bildungsprojekt in Montenegro bekannt gegeben. Die Mittel tragen dazu bei, das Schulsystem des Landes zu modernisieren. Mit dem Kredit setzt die Bank ihre Unterstützung des Bildungswesens im Westbalkan fort.

Das Gesamtvolumen der Investition wird auf über 40 Millionen Euro geschätzt, davon wird die EIB 18 Millionen Euro in Form eines Darlehens bereitstellen. Mit den Geldern werden der Bau von drei Grundschulen und einer neuen Sekundarschule sowie die Renovierung von drei Kindertagesstätten und zehn Berufsschulen finanziert.

Die Investitionen umfassen auch die Anschaffung neuer Schulmöbel und neuer Informations- und Kommunikationstechnologie-Ausstattung für Berufsschulen. Das Projekt wird in der Hauptstadt Podgorica und in neun anderen Städten in Montenegro (Kotor, Berane, Plav, Bijelo Polje, Bar, Budva, Cetinje, Herceg Novi und Rozaje) durchgeführt.

Durch die Investitionen wird sich die Schulkapazität des Landes um 2 070 zusätzlich geschaffene Plätze erhöhen. Zusammen mit den bestehenden Kapazitäten wird dies die Überbelegung in Grundschulen verringern und mehr Kindern den Zugang zur Vorschulbildung ermöglichen.

Das Projekt trägt zu den Zielen der sogenannten Resilienzinitiative bei, mit der die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit in der Region gestärkt werden soll. Über diese Initiative erhält es auch einen Technische-Hilfe-Zuschuss für die Auftragsvergabe und die Projektdurchführung. Es geht nicht nur um höhere Investitionen in Bildungseinrichtungen, sondern auch darum, die Schülerinnen und Schüler besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Neben der Förderung des montenegrinischen Bildungswesens wird sich das Projekt auch erheblich auf die Beschäftigung auswirken, da rund 530 neue Vollzeitstellen – vorwiegend für Lehrkräfte – geschaffen werden.

In den vergangenen Jahren unterstützte die EIB das Bildungswesen im Westbalkan bereits mit zwei Projekten in Serbien: Die Bank der EU finanzierte ein Schulmodernisierungsprogramm (50 Millionen Euro) und ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt im öffentlichen Sektor (200 Millionen Euro).

Den Darlehensvertrag unterzeichneten Matteo Rivellini, Abteilungsleiter für Finanzierungen der EIB in Slowenien, Kroatien und im Westbalkan, und Finanzminister Darko Radunović heute in Podgorica. Anwesend waren auch der Bildungsminister Damir Šehović und der Leiter der Abteilung für Zusammenarbeit bei der EU-Delegation, Hermann Spitz.

Dario Scannapieco, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über Finanzierungen in Italien, Malta und im Westbalkan: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit diesem Projekt in den Bildungssektor investieren. Wir sind fest davon überzeugt, dass Investitionen in Menschen der beste Weg sind, um Selbstbestimmung, Wachstum und Entwicklung im gesamten Westbalkan und nun auch in Montenegro zu fördern. Wir schätzen es, dass Montenegro einen Sektor fördert, der für die Zukunft entscheidend ist. Projekte wie diese lohnen sich langfristig und werden die Wettbewerbsfähigkeit des Landes enorm steigern.“

Darko Radunović, Finanzminister: „Das montenegrinische Bildungsprogramm knüpft an die erfolgreiche langjährige Kooperation der Europäischen Investitionsbank und des Staates Montenegro an. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieses Projekt enorm zur Verbesserung des montenegrinischen Bildungswesens und zu unserer Zusammenarbeit mit der EIB beitragen wird.“

Hermann Spitz, Leiter der Abteilung für Zusammenarbeit bei der EU-Delegation in Montenegro: „Mit dem Darlehen über 18 Millionen Euro, das die Regierung Montenegros und die EIB heute unterzeichnet haben, fördern wir die Entwicklung der Bildungsinfrastruktur hauptsächlich in Podgorica, aber auch in einigen anderen Städten. Mit dem Projekt werden bis 2023 über 8 000 Schülerinnen und Schüler von besseren Lernbedingungen profitieren, und es entstehen zusätzlich 2 000 Schulplätze. Dieses Darlehen ist eine ideale Ergänzung zur EU-Hilfe des gemeinsamen EU-Programms für Beschäftigung, Bildung und Wohlstand in Montenegro. Dieses Programm bezuschusste allein den Bildungssektor mit über 2,7 Millionen Euro.

Hinweis für die Redaktion

Tätigkeit der EIB in Montenegro und im Westbalkan

Die Bank der EU ist seit 1977 in Montenegro tätig und finanzierte dort bisher 23 Projekte. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bank Darlehen von insgesamt 737 Millionen Euro genehmigt, die hauptsächlich in die Infrastruktur (Straßen und Schienenwege) flossen. Die Europäische Investitionsbank ist der größte internationale Geldgeber im Westbalkan. Seit 2007 hat die EIB Projekte im Gesamtumfang von fast acht Milliarden Euro in der Region finanziert. Sie setzt ihre Hilfe für den Wiederaufbau und die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur fort und fördert seit 2010 auch Projekte in vielen weiteren Bereichen, darunter Gesundheit, Forschung und Entwicklung, Bildung und KMU.

Initiative zur Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz

Die Initiative zur Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz wurde 2016 auf Aufforderung des Europäischen Rates ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Volkswirtschaften besser gegen zukünftige Schocks zu wappnen, um Migrationsmuster mittel- bis langfristig zu verändern und Flüchtlinge zu unterstützen. Durch die Mobilisierung von Finanzmitteln stärkt die Initiative Wachstum und Beschäftigung und fördert wichtige Infrastrukturprojekte und den sozialen Zusammenhalt in den Nachbarregionen der EU. Von 2016 bis 2020 wird sie zusätzlich sechs Milliarden Euro für die südliche Nachbarschaft und den Westbalkan bereitstellen. Damit dürften neue Investitionen im Volumen von 15 Milliarden Euro ausgelöst werden.


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